DIE GESCHICHTE DER PASSIONSSPIELE

DAS PASSIONSSPIEL ERZÄHLT DIE EMOTIONALEN EREIGNISSE DER LETZTEN TAGE AUS DEM LEBEN JESU:

Das Passionsspiel zeigt die emotionalen Ereignisse der letzten Tage aus dem Leben Jesu: den glorreichen Einzug von Jesus in Jerusalem, das letzte Abendmahl mit den zwölf Aposteln, den Verrat, die von den Hohepriestern geforderte Verurteilung von Jesus, seinen leidvollen Kreuzweg und Tod am Kreuz auf dem Kalvarienberg und seine letztliche Auferstehung. Dieser Ereignisse gedenken die Christen in der Zeit zwischen Palmsonntag und Ostern.

Schon viele Jahrhunderte, bevor Jesus im Jahr 30 A.D. in Erscheinung trat, erwarteten die Juden die Erscheinung des Erlösers, des Messias. In der römischen Provinz Palästina begann Jesus mit 30 Jahren, seine Lehre öffentlich zu verkünden. Er wurde von zwölf Schülern umgeben. Einer von ihnen war Judas Iskariot, mit dessen Hilfe es Sanhedrin gelang, Jesus festzunehmen und zur Aburteilung der römischen Herrschaft zu übertragen. Jesus wurde des Verrats gegen Rom beschuldigt. Letztlich befahl Pontius Pilatus die Kreuzigung Jesu.

JESUS:

„GIB UNS UNSER TÄGLICHES BROT, UNSERE TÄGLICHE WÄRME UND ERKENNTNIS.“

PASSIONSSPIELE 2020: „IHM NACH“

Die Autoren des Stücks für 2020 – Jan-Jaap Jansen und Ineke ter Heege – haben ein völlig neues Passionsspiel verfasst. Aktueller und mit größerer Notwendigkeit denn je. Die Geschichte über die letzten Tage von Jesus bleibt zwar erhalten, doch es werden ganz andere, moderne Akzente gesetzt. So wird die Verurteilung zum Tode am Kreuz durch die Hohepriester von Josef von Arimathea heftig kritisiert, ist Jesus eher ein Rebell als ein Heiland, spielt Judas eine konfuse Rolle des Retters des Messias und sind die Frauen um Jesus – darunter seine Mutter Maria und seine gute Freundin Maria Magdalena – wesentlich wichtiger und stärker geworden.

„Ihm nach“ erzählt die Geschichte von damals und heute, von Kampf und Korruption im alten und neuen Jerusalem, von Unterdrückung, Verzweiflung und Trauer. Doch auch von Liebe und Freundschaft, feuriger Hoffnung und einem aufrichtigen Glauben an eine bessere Welt.”